100.000 Euro im Jahr: Das sind die besten Jobs in Deutschland

Fast 100.000 Euro im Jahr beträgt die Differenz zwischen einem Top-Verdiener und Fachkräften in geringer vergüteten Berufen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Gehalt.de. Die Vergütungsexperten ermittelten anhand von 203.908 Gehaltsdatensätze der letzten 12 Monate die Top 20-Berufe mit den höchsten und den niedrigsten Gehältern in Deutschland. Bei allen Angaben handelt es sich um Fachkräfte ohne disziplinarische Personalverantwortung.

Top-Gehälter für Ärzte, Ingenieure und Wirtschaftswissenschaftler

Die Bestverdiener in Deutschland setzen sich aus Ärzten, Ingenieuren und Wirtschaftswissenschaftlern zusammen. Oberärzte landen mit einem Jahresgehalt von durchschnittlich 109.187 Euro auf dem ersten Platz. Dahinter folgt das Account Management für Investitionsgüter mit 78.704 Euro und Fachärzte mit einem Jahreseinkommen von 75.677 Euro. In der Liste der Top-20 Jobs finden sich auch Vertriebsingenieure (67.595 Euro), Justiziare (65.990 Euro), IT Projektleiter (65.457 Euro) oder Unternehmensberater (59.933 Euro).

„Die Top-Berufe in Deutschland setzen in der Regel ein Studium voraus. Je komplizierter die Stelle, desto höher das Gehalt und die Anforderungen an den Beschäftigten“, sagt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de. Eine Ausnahme: In der IT-Branche können Beschäftigte auch nach einer Ausbildung in hohe Gehaltssegmente gelangen. Hier sei die Nachfrage nach Experten besonders groß.

Quelle: Gehalt.de

Quelle: Gehalt.de

Küchenhelfer beziehen die niedrigsten Gehälter

Zu den am wenigsten vergüteten Berufen zählen insbesondere Jobs aus der Gastronomie und dem Dienstleistungssektor. Die geringsten Jahresgehälter beziehen laut Studie Küchenhilfen im Restaurant. Sie kommen nicht über 20.000 Euro im Jahr.

Friseure und Kosmetiker verdienen mit 20.912 Euro nur bedingt besser. Es folgt das Kassenpersonal (23.810 Euro), Angestellte in Call Centern (24.337 Euro), zahnmedizinische Fachangestellte (25.882 Euro), Berufskraftfahrer (26.135 Euro) und Altenpfleger (28.145 Euro).

Umschulung, Jobwechsel oder Weiterbildung

„Wer seinen Beruf mit Leidenschaft ausübt, sollte sein Fachwissen erweitern und sich spezialisieren“, rät Bierbach. Durch Weiterbildungen oder Jobwechsel lässt sich das Gehalt deutlich aufstocken. „Es spricht aber auch nichts gegen eine berufliche Neuorientierung, wenn die Erwartungen an den erlernten Beruf nicht erfüllt werden“, so Bierbach abschließend.

Quelle: GEHALT.de