Studentische Jobangebote und Bewerbungen wachsen sprunghaft an

Köln – Für die fast 2,7 Millionen Studenten in Deutschland beginnen in den nächsten Wochen die Sommersemesterferien 2015. Nordrhein-Westfalen und Bayern machen mit ihren 721.000 bzw. 368.000 Studenten den Anfang in den kommenden Tagen. Studitemps geht davon aus, dass zwischen 50 und 70 Prozent der Studenten zumindest einen Teil ihrer Semesterfreien nutzen werden, um durch Jobs zusätzlich Geld zu verdienen. Ein Blick auf die aktuellen Zahlen der Datenbank belegt diesen Trend:

So gab es im Juni 2015 bei Studitemps 14.200 Bewerbungen von Studenten auf angebotene Jobs. Das waren 18 Prozent mehr Bewerbungen als im Mai und fast 67 Prozent mehr Bewerbungen als im April dieses Jahres. Auch bei externen Anzeigenschaltungen durch Unternehmen ist der bevorstehende Semesterferienstart deutlich spürbar: Im Juni nahmen diese um fast 20 Prozent gegenüber Mai 2015 zu. Für den laufenden Monat rechnet Studitemps mit einem Jahreshoch bei den Jobangeboten und den Bewerbungen auf den Websites www.studitemps.de und www.jobmensa.de.

Über 70 Prozent der Bewerbungen verzeichnet Studitemps dabei aktuell in den Jobbereichen Logistik, Einzelhandel sowie Gastronomie. Aber auch Bereiche wie Kundenbetreuung sowie IT und Telekommunikation sind mit 15 Prozent Anteil an den Gesamtbewerbungen gut vertreten.

Einen weiteren Beleg für die Zunahme der Suchanfragen für Semesterferienjobs durch Studenten liefert die Auswertung der Online-Anfragen via Internet-Suchmaschinen, die bei Studitemps in den letzten vier Wochen registriert wurden: Über 3000 Interessenten sind allein über die beiden Suchbegriffe „Ferienjobs“ und „Studentenjobs“ auf die Internetseiten von Studitemps.de gelangt.

Benjamin Roos, Gründer und Geschäftsführer von Studitemps: „Vor allem für mittelständische Unternehmen wird es jetzt – falls noch nicht geschehen – höchste Zeit, bei der Bedarfsplanung für die Semesterferien von Ende Juli bis Anfang Oktober konkret an die Ausschreibung von Jobs für Studenten zu denken – vor allem unter dem Aspekt von Vollzeitangeboten. Noch ist die studentische Nachfrage sehr gut. Und ein Studentenjob gilt schon lange nicht mehr als reine Aushilfstätigkeit, sondern als wichtiges strategisches Element bei der frühen Sichtung von Talenten.“

Quelle: ots