Studiengang Physikalische Technik feiert 25-jähriges Bestehen

In diesem Wintersemester werden an der Westsächsischen Hochschule Zwickau zum 25. Mal Studierende im Studiengang Physikalische Technik immatrikuliert. Der Studiengang ist damit der älteste seiner Art in den neuen Bundesländern. Am 2. Oktober findet ein Absolvententreffen statt.

Insgesamt 965 Studierende haben in den vergangenen 25 Jahren ein Studium der Physikalischen Technik an der Westsächsischen Hochschule Zwickau absolviert. Die ersten 30 unter ihnen begannen ihr Studium im September 1990 – damals noch an der Technischen Hochschule Zwickau im Studiengang Technische Physik. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums lädt das Leupold-Institut für Angewandte Naturwissenschaften nun Absolventen sowie aktive und ehemalige Mitarbeiter der Hochschule am 2. Oktober, ab 13 Uhr, in die Aula Peter-Breuer-Straße zum gegenseitigen Erfahrungsaustausch. Dabei sollen nicht nur Erinnerungen an die vergangenen 25 Jahre geteilt, sondern auch mögliche zukünftige Entwicklungen diskutiert werden.

Gründungskommission 1992 mit Vorsitz Prof. Zscherpel (Mitte) (Bildquelle: WHZ)

Gründungskommission 1992 mit Vorsitz Prof. Zscherpel (Mitte) (Bildquelle: WHZ)

Die Entwicklung des Studienganges

Initiiert wurde der Studiengang Technische Physik im Jahr 1990 von Prof. Dr. habil. Werner Wuttke. Zwei Jahre später, mit Gründung der Fachhochschule für Technik und Wirtschaft Zwickau, wurde der Studiengang nochmals überarbeitet erhielt nach leichten inhaltlichen Umstrukturierungen den Titel Physikalische Technik. Die Physikalische Technik beinhaltete zunächst drei verschiedene Studienrichtungen: Biomedizinische Technik, Mess- und Verfahrenstechnik und Umwelttechnik. Zur Steigerung der Profilierung im Bereich der physikalisch-technisch basierten Studiengänge entstanden aus diesen verschiedenen Studienschwerpunkten vor einigen Jahren selbstständige Studiengänge. Im Jahr 2002 wurde das physikalisch-technische Studienangebot zudem um den Studiengang Mikrotechnologie erweitert.

Das Leupold-Institut für Angewandte Naturwissenschaften

Gegenwärtig sind die physikalisch-technisch basierten Studiengänge dem Leupold-Institut für Angewandte Naturwissenschaften (LIAN) zugeordnet. 13 Professoren und 7 Mitarbeiter betreuen die Studierenden. Über die Forschung des Instituts konnten z.B. 2014 über 940000 Euro an Drittmitteln eingeworben werden. Circa 20 Mitarbeiter arbeiten in den Projekten mit. In den nächsten Jahren wird der Leupold-Bau durch ein neues Hochtechnologiezentrum ersetzt. Damit ist die Grundlage für einen stabilen Ausbau der physikalisch-technisch basierten Studiengänge an der Westsächsischen Hochschule Zwickau und damit in Westsachsen gelegt.

Quelle: FH Zwickau