Ausbildung zu Bankkauffrau und Bankkaufmann bleibt beliebt

Die Ausbildung zur Bankkauffrau beziehungsweise zum Bankkaufmann zählt nach wie vor zu den beliebten Ausbildungsberufen in Deutschland. „Der Job ist vielseitig, interessant und bietet hervorragende Karriereperspektiven“, berichtet Katja Hecht vom Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).

Bankkaufleute seien in allen Geschäftsbereichen einer Bank tätig, zu ihren Hauptaufgaben zähle die Beratung von Privat- und Firmenkunden. „Typische Arbeitsfelder sind dabei zum Beispiel die Geld- und Vermögensanlage, das Kreditgeschäft sowie die Kontoführung und der Zahlungsverkehr. Aber auch ein Einsatz im Controlling, im Marketing oder an der Schnittstelle zur IT ist möglich“, so Hecht.

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Freude am Umgang mit Menschen und Eigenverantwortung

Voraussetzung für die Ausbildung ist das Abitur, das Fachabitur oder der Realschulabschluss, etwa ein bis anderthalb Jahre vor Ausbildungsbeginn sollte man sich in der Regel bei der gewünschten Bank bewerben. „Für uns ist beispielsweise die Nähe zu den Kunden, das persönliche Gespräch und ein nachhaltiges Bankgeschäft, das auf Vertrauen setzt, wichtig“, erklärt Katja Hecht mit Blick auf die Bankausbildung bei Genossenschaftsbanken. Man benötige deshalb gut ausgebildete und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich für die Ziele und Wünsche der Kunden einsetzen und sie bei allen finanziellen Anliegen unterstützen.

„Bankkaufleute sollten deshalb vor allem Freude am Umgang mit Menschen haben, Eigenverantwortung und Engagement mitbringen, aber auch gerne im Team arbeiten und ein partnerschaftliches Arbeitsumfeld schätzen, bei dem der Mensch im Mittelpunkt steht“, beschreibt Hecht die erforderlichen sogenannten „Soft Skills“. Die Ausbildung dauere drei Jahre, sie kann aber auf zwei beziehungsweise zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Bei einem Schülerpraktikum könnten junge Leute auch in den Ausbildungsberuf hineinschnuppern. Unter www.vr.de/next gibt es viele weitere Informationen, dort stellen sich auch fünf Auszubildende aus den eigenen Reihen vor und erklären unter dem Motto „Werde mehr als Banker“ in Videos, was die Ausbildung so besonders macht.

Beliebter Arbeitgeber

Die Volksbanken und Raiffeisenbanken sind im Übrigen als Arbeitgeber bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebt. In der bundesweit durchgeführten repräsentativen Umfrage „Schülerbarometer“ des Berliner trendence Instituts zählten diese Banken zu den Trägern des Qualitätssiegels „Top 100 Arbeitgeber Deutschland 2016/17“.

Quelle: djd