Ausbildung zum Automatenfachmann – der Beruf im Profil

Automaten sind längst Teil unseres Alltags geworden. Vom Getränkeautomaten über den Geldautomaten bis hin zum Spielautomaten ist alles vertreten. Selbst gute Spielautomaten online sind zu finden. Wenn es so viele Automaten gibt, ist es wichtig, dass diese gepflegt, gewartet und repariert werden, falls sie nicht mehr funktionieren.

Und genau das ist die Hauptaufgabe der Automatenfachmänner /-frauen. Sie nehmen die jeweiligen Automaten in Betrieb, überprüfen die Funktionen und bei Bedarf befüllen oder lehren sie diese. Hinzu kommen verschiedene kaufmännische Aufgaben sowie das Auswerten von Konsumverhalten und der Ermittlungsbedarf von Waren.

Voraussetzungen: Schulabschluss

Schulische Voraussetzungen gibt es in dem Sinn nicht. Für den Beruf Automatenfachmann sollten Bewerber allerdings einen Realschulabschluss nachweisen können. Schüler mit Hauptschulabschluss haben auch gute Chancen. Etwa ein Drittel der Azubis wird mit Hauptschulabschluss eingestellt.

Persönliche Voraussetzungen

Der Beruf des Automatenfachmanns ist vielseitig und verlangt einiges ab. Bewerber sollten anpassungsfähig und flexibel sein und sich nicht von den stressigen Bedingungen unter Druck setzen lassen. Weiterhin sollten gute Umgangsformen und ein gepflegtes Auftreten vorhanden sein, da man in diesem Beruf viel mit Kunden zu tun hat. Darüber hinaus ist technisches Sachverständnis und Interesse für Elektronik von Vorteil.

Die Ausbildung

Die IHK-Ausbildung zum Automatenfachmann dauert in der Regel drei Jahre. In einigen Fällen ist eine Verkürzung auf zwei oder zweieinhalb Jahre möglich. Die Höhe des Gehalts während der Ausbildung hängt von der Branche und dem Unternehmen ab, in der man arbeitet. In der Regel werden die Azubis nach Tarif bezahlt. Im ersten Ausbildungsjahr erhalten die Auszubildenden zwischen 650 bis 900 Euro, im zweiten und dritten Ausbildungsjahr dann bis zu 950 Euro.
Inhalte der Ausbildung

Azubis lernen in der Ausbildung den Automatenservice und die Warenbewirtschaftung kennen, und beschäftigen sich mit verschiedenen Informations- und Kommunikationssystemen. Weiterhin erhalten die Azubis Kenntnisse im Marketing und der Verkaufsförderung. Sie lernen, wie sich Automaten aufstellen, installieren und warten lassen. Kaufmännische Kenntnisse werden ebenso vermittelt.

Nach der Ausbildung: wo arbeiten?

Azubis, welche die Ausbildung zum Automatenfachmann erfolgreich absolviert haben, können anschließend in einem Unternehmen tätig werden, dass Getränke-, Geld-, Waren-, Ticket- und Zeiterfassungs- oder Unterhaltungsautomaten herstellt, betreibt und aufstellt. Auch eine Anstellung bei einer technischen Firma oder einem Handwerksbetrieb, der Automaten instand hält oder repariert, ist jederzeit möglich. Die Anstellungsmöglichkeiten sind wirklich vielfältig. Wer seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern will, kann anschließend eine Weiterbildung anstreben, um beruflich auf dem neuesten Stand zu sein oder um eine bessere Qualifikation zu erhalten. Ein Studium mit Fachrichtung Elektrotechnik oder Maschinenbau würde sich anbieten.