Intelligenter bewerben: Köpfchen statt Kamikaze!

Tobias hat eine Bewerbung verschickt, aber keine Einladung zu einem Vorstellungsgespräch erhalten. Viele andere in Tobias Situation bewerben sich genauso wie vorher weiter. Sie versuchen es einfach woanders. Tobias ist jedoch klug. Schließlich ist Intelligenz nicht nur die Fähigkeit, sich flexibel auf neue Situationen einzustellen, sondern auch die Fähigkeit, seine eigene Sicht der Dinge zu hinterfragen. Das tut Tobias.

Er überlegt, was er selbst möglicherweise falsch gemacht hat. Zusätzlich stellt er sich die Fragen „Wie wirkt meine Bewerbung auf Arbeitgeber?“ und „Warum überzeugt meine Bewerbung nicht?“ Immerhin hat man selbst gar nicht den richtigen Blick dafür, wie man auf andere wirklich wirkt. Das weiß Tobias und er möchte wissen, was er besser machen kann.

Daher kontaktiert Tobias einen Profi. Keinen, der einem einfach nur sagt, wie man eine sauber gegliederte Bewerbung erstellt, sondern jemand, der genau weiß, was unterschiedliche Arbeitgeber wirklich denken und wie man sich genau passend und möglichst optimal darstellen kann. Bei der ib Karriereberatung in Solingen wird Tobias fündig. Hier ist man sehr ehrlich und sagt einem auch das, was sich andere lediglich denken oder nur hinter vorgehaltener Hand sagen. In einer professionellen Bewerbungsberatung bekommt Tobias ein entsprechendes Feedback, sowohl durch Tobias Berater als auch von potentiellen Arbeitgebern.

Tobias erfährt, welche Interpretationen seine Bewerbung zulassen und wie er mit seinen Unterlagen und seiner konkreten Darstellung auf Entscheider wirkt. Relativ schnell erkennt er, zu welchen ungünstigen Fehleinschätzungen Arbeitgeber bei der Sichtung seiner Bewerbungsunterlagen tatsächlich kommen können und welche Rückschlüsse Personalentscheider aus seiner Bewerbung ziehen.

Leider ist das Bild, das Tobias mit seinen Bewerbungsunterlagen vermittelt, nicht so, wie er es sich eigentlich tatsächlich wünscht. Das wundert ihn, denn eigentlich hat er alles genau so gemacht, wie es überall zu hören und lesen ist – auch bei der Arbeitsagentur. Dennoch hat seine Bewerbung aus ganz bestimmten Gründen von vorne herein keine guten Erfolgschancen. Das meint zumindest Tobias Berater, mit dem OK von Tobias – ergänzend zu seiner eigenen Einschätzung – noch einige typische Personalentscheider aus Tobias Arbeitsbereich befragt hat und unter der Hand ein ehrliches Feedback bekommen hat.

Köhlers Job ist es nämlich nicht, zu sagen, wie „man“ es machen soll, um sich an die breite Masse anzupassen, sondern wie man es individuell so darstellen kann, dass es auch zum Ziel führt. Damit das gelingt, muss Klarheit her. Daher ergänzt Köhler seine eigene Einschätzung als Image- und Karriere-Profi stets durch eine Befragung unterschiedlicher Personalentscheider-Typen und die Einholung von Feedback. Was Tobias nirgendwo sonst so ehrlich hört und liest, bekam er nun mit seiner schriftlichen Einwilligung gesteckt. Was er nun hörte, war das Gegenteil von dem, was er vorher von Freunden gehört und bei Bewerbungsratgebern gelesen hatte.

Bewerbungsratgeber nach dem Motto „Wie bewerbe ich mich richtig?“ oder „Richtig bewerben!“ können für einige sogar kontraproduktiv sein, meint Andreas Köhler von der ib Karriereberatung NRW und er erklärt: „Richtig bewerben, geht nicht. Man kann sich aber gut bewerben – und zur Stelle passend!“ Die bloße Einhaltung von Standards, die Verwendung von Floskeln und die Nachahmung gängiger Muster führen einen – so Köhler – nicht weiter, vielmehr aber das Wissen über die ganz konkrete Wirkung auf spezielle Personalentscheider, die ganz konkrete Wünsche, Bedürfnisse und Ängste – und dadurch eine ganz spezielle Sichtweise hätten.

Jede Kauf- und Einstellungsentscheidung habe laut Köhler eine stark psychologische Komponente. Diese würde zumeist vernachlässigt, obgleich sie in Wirklichkeit entscheidend sei.
Jeder Mensch, jeder Werdegang und jeder Job sei anders. Nicht alle Menschen verfügen laut Köhler über einen aalglatten Ideal-Werdegang, so wie viele Personalentscheider ihn wünschen. Köhler hinterfragt diese Einstellung jedoch: „Welchem Unternehmen bringt ein Hans Mustermann einen wirklichen Gewinn, wenn dieser sich lediglich auf seinen Qualifikationen und Branchenerfahrungen ausruht und von seiner Persönlichkeit und Einstellung her eine Niete ist?

Tobias hingegen besitzt Persönlichkeit. Er hat auch die richtige Einstellung. Es kam nur nicht rüber. Zum Glück hat Andreas Köhler Tobias aufgezeigt, was er eigentlich drauf hat, und wie er das Personalentscheidern darstellen kann. Zusätzlich hat ihm Köhler gezeigt, wie er sogar noch besser rüberkommen kann als seine Mitbewerber. Tobias zog eine wertvolle Erkenntnis aus der Beratung. Vieles, was er ursprünglich eigentlich positiv beabsichtigt hatte, wirkte in Wahrheit ungünstig und in mancher Hinsicht sogar negativ.

Tobias war gar nicht bewusst, dass er mit einigen Informationen in der Bewerbungsmappe und Aussagen im Bewerbungsanschreiben Entscheidern sogar geradewegs vor den Kopf gestoßen hat. Schließlich hatte er durchaus gängige Formulierungen benutzt, vieles von anderen übernommen und sich darüber hinaus diverser Bewerbungs-Muster bedient. Und auch die nette Dame in der Jobberatung hatte gesagt, dass so alles OK wäre.

Aber genau da liegt das Problem, meint Andreas Köhler. Manche dieser Bewerbungsbeispiele, an denen sich Tobias orientiert hat, sind nach seiner Auffassung mittlerweile so antiquiert oder hochtrabend, dass man meine, eine Mischung aus „arrogantem Schnösel“ und „Großkotz“ vor sich zu haben. Laut Köhler wirkte Tobias durch seine Bewerbung teilweise wie jemand, der sich nirgendwo wieder integrieren könne und auch die Stelle nicht richtig verstanden hat. Andreas Köhler: „Sympathisch macht das nicht – und kompetent und passend wirkt das ebenso wenig.“

Vieles, was man falsch macht oder einfach nur ungünstig darstellt, sieht man selbst leider nicht. Da muss schon jemand drüber schauen, der eine völlig andere Sicht der Dinge hat: Jemand, der wie Köhler nicht nur Job-Coach ist, sondern die Sichtweise der Gegenseite einnimmt und alles aus einem eher kritischen Blickwinkel heraus betrachtet. Wie formulierte es bereits Antoine de Saint-Exupéry in „Der kleine Prinz“ so schön: „Um klar zu sehen, genügt oft schon eine Veränderung des Blickwinkels.“ So steht das auch auf der Web-Seite der ib Karriereberatung NRW, die unter www.karriere-nrw.de im Netz zu finden ist.

Dort findet man auch den Spruch „Lauf nicht sinnlos vor die Pumpe! Mach es anders – mach es besser!“, mittlerweile ein ib Klassiker, der vor dem warnen soll, was viele leider machen: Verhalten nach Kamikaze-Manier. Das geht besser und intelligenter: Ein anderer Blickwinkel hilft. Er erweitert nicht nur unser Denken, sondern auch unser Handeln. Tobias Misserfolg basierte nämlich nicht nur allein auf seinen Bewerbungsunterlagen, sondern auch auf seinem sonstigen Bewerbungsverhalten, das er sich von anderen abgeguckt hat und für richtig hielt z.B. wie, in welcher Form und wann eine Bewerbung verschickt, wie man sich am Telefon, im persönlichen Gespräch und auch danach verhält.

Tatsächlich hätte Tobias weder mit seiner Bewerbungsmappe und seinem Anschreiben, noch mit seiner sonstigen Vorgehensweise wirklich etwas gewinnen können. Erst recht nicht hätte er damit einen wirklich guten Arbeitgeber gefunden. „Höchstens einen, der so etwas bewusst ausnutzt.“, warnt Köhler. Alleine der erste telefonische Arbeitgeberkontakt, den Tobias mit seinem Berater und Coach Andreas Köhler simulierte, hätte bereits ausgereicht, um ein Bild abzugeben, dass in der Realität weder gewollt noch zielführend gewesen wäre.

Mit einer völlig neuen Sicht der Dinge hat Tobias seine Bewerbung und sein gesamtes Bewerbungsverhalten umgestellt. Was dann geschah, war für Tobias ein Wunder. Für Andreas Köhler war es lediglich das logisch und folgerichtig zu erwartende Ergebnis, das aus entsprechendem Verhalten und einer optimierten Darstellung heraus resultierte. Köhler: „Alles ist eine Sache von Aktion und Reaktion. Erfolg basiert auf einem klaren Selbstbild, dem Erkennen der Wirkung auf andere, auf Umdenken und optimiertem Handeln. Zusätzlich kann die Anwendung intelligenter Strategien noch helfen.“

Wie auch immer: Tobias weiß jetzt: Einfach nur die Bewerbung verschicken – und dazu noch in dieser Form – ist nichts für kluge Köpfe wie ihn, sondern mehr etwas für diejenigen, die ihren Job-Erfolg lieber dem Zufall überlassen.

Quelle: fair-NEWS

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